Hauptinhalt

20.11.2022

Europa in Niederösterreich

 - © (c) SPÖ NÖ / Werner Jäger

"Gute EU-Politik kann man nicht nur von Brüssel aus machen - dafür muss man mit den Menschen vor Ort in Kontakt bleiben und den Austausch suchen", erklärt der niederösterreichische SPÖ-EU-Abgeordnete Günther Sidl die Grundidee für die Veranstaltung "Europa in Niederösterreich", im St. Pöltner Landhausschiff, an der, neben Hausherr LHStv. Franz Schnabl, auch die Vizepräsidentin des EU-Parlaments Evelyn Regner sowie der SPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament Andreas Schieder teilnahmen. Bei der Veranstaltung am Freitagabend wurde auch erstmals das Kunstprojekt "Europa 27" des niederösterreichischen Künstlers Thomas Zinnbauer präsentiert.


"Die EU muss das Potential ihrer Regionen voll ausschöpfen - nur so können wir die großen Herausforderungen der Energiewende, im Klimaschutz und in der Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln meistern", sind sich Schnabl und Sidl einig und nehmen Brüssel in die Pflicht in die Regionen zu investieren. "Wir brauchen gute Arbeitsplätze, Kinderbetreuungseinrichtungen, medizinische Versorgung und Pflegeeinrichtungen vor Ort. Das macht die Regionen zu attraktiven Orten zum Leben und zum Arbeiten. Vor allem aber schafft das kurze Wege und die sind gut für die Lebensqualität und das Klima", so Schnabl und Sidl weiter, die sich insbesondere Unterstützung der EU für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie leistungsstarker Internetverbindungen auch in ländlichen Gemeinden erwarten: "Schnelles Internet muss heutzutage in jedem Haushalt so selbstverständlich sein wie die Stromleitung. Aber gerade in ländlichen Gebieten gibt es da in ganz Europa noch massiven Nachholbedarf."


Intensiver Austausch zwischen EU- und Landesebene - LHStv. Schnabl konnte gleich drei SPÖ-Abgeordnete in St. Pölten begrüßen