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12.05.2022

"Hilfe für die NiederösterreicherInnen? ÖVP sagt: Bitte warten!"

Die Landesfrauenvorsitzende der SPÖ NÖ, LAbg. Elvira Schmidt, betonte in ihrer Rede anl. der Sondersitzung im NÖ Landtag, dass insbesondere Frauen unter der Teuerungswelle leiden:

„Speziell die Situation von Alleinerziehenden und ihren Kindern spitzt sich zu und wird zusehends dramatischer! Deswegen fordern wir die sofortige Umsetzung unseres Maßnahmenpakets, um Entlastungen zu schaffen – andernfalls drohen viele Frauen in die Armut abzurutschen!“

 

LAbg. Rene Pfister pochte ebenfalls auf sofortige Umsetzungen:

„Es ist schockierend und beschämend zugleich, dass die ÖVP NÖ den Bürgerinnen und Bürgern vage Hilfsmaßnahmen für den 22. September in Aussicht stellt, wenn diese jetzt schon nicht mehr wissen, wie sie sich das tägliche Leben leisten sollen! Pensionistinnen und Pensionisten wissen aktuell nicht, wie sie sich Brot und Milch leisten sollen, alleinerziehende Mütter und Väter wissen aktuell nicht, wie sie den Kühlschrank für ihre Kinder füllen sollen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen aktuell nicht, wie sie das Spritgeld für den täglichen Weg in die Arbeit aufbringen sollen! Was macht die ÖVP NÖ? Sie setzt getreu dem Motto ‚wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann gründ‘ ich einen Arbeitskreis‘ Projektgruppen ein und will dann in der Landtagssitzung in über 4 Monaten darüber entscheiden, ob man den Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher helfen möchte oder nicht! Das ist perfide, abgehoben und beschämend!“


Abstimmungsverhalten im NÖ Landtag zeigt einmal mehr das wahre Gesicht der Parteien; ÖVP lässt Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bis 22. September auf Unterstützung warten; die Menschen wollen keine Millionen, sie wollen essen, heizen und wohnen