Hauptinhalt

04.08.2022

Rosenmaier: „Insolvenzwelle bei KMUs hätte man verhindern können!“

Der Wirtschaftssprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Alfredo Rosenmaier, zeigt sich wenig überrascht darüber, dass mehr und mehr Firmen in Niederösterreich in die Insolvenz gezwungen werden: „Unser Bundesland Niederösterreich hat mit einem Plus von 189 Prozent im 1. Halbjahr 2022 den stärksten Anstieg von Firmeninsolvenzen in ganz Österreich zu verzeichnen und all das hängt unmittelbar mit den unzureichend zur Verfügung gestellten Corona-Hilfen zusammen! Denn schon im Jahr 2020 haben wir davor gewarnt, dass die massive Welle an Insolvenzen lediglich nach hinten verschoben wird. Auch viele Expertinnen und Experten haben dies getan und bestätigen nun diese Voraussagen! Wir haben die letzten Jahre im Landtag jedenfalls unzählige Anträge eingebracht, die nachhaltig geholfen hätten, speziell Klein- und Mittelbetriebe langfristig am Leben zu halten und Arbeitsplätze zu sichern! Leider wurden sie allesamt von der ÖVP NÖ negiert und vom Tisch gewischt!“


Das Motto „zu wenig, zu spät, zu zögerlich“, das vor allem während und zwischen den Lockdowns ein Markenzeichen der ÖVP im Bund und im Land wurde, dürfe sich jetzt in der akuten Energiekrise jedenfalls nicht fortsetzen, so Rosenmaier abschließend:

„Die Fehler, die jetzt zwei Jahre lang gemacht wurden, müssen dringend revidiert werden! Daher fordern wir erneut unmissverständlich, dass insbesondere den Klein- und Mittelbetrieben, die das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft sind, nun rasch und effektiv geholfen wird, um Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern! Es geht nun darum, endlich Hilfspakete zu schnüren, welche die Preissteigerungen nachhaltig und langfristig abfedern und die Kaufkraft der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher stärken! Nur so kann es gelingen, unsere regionale Wirtschaft am Laufen zu halten!“

Niederösterreich liegt beim Anstieg von Firmeninsolvenzen im 1. Halbjahr 2022 österreichweit in Führung; SPÖ NÖ warnte bereits zu Beginn der Pandemie aufgrund von ineffizienten Hilfsgeldern in Niederösterreich vor einem derartigen Szenario